Deutsch-chinesische Forschungskooperation

In SINOWATER gemeinsam tätig

Die Aktivitäten im Rahmen von SINOWATER erfolgen unter intensiver Einbindung chinesischer Partner. Als chinesische Akteure sind sowohl die zuständigen Behörden, wissenschaftlichen Institutionen, Planungsinstitute und Betreiber der Abwasseranlagen zu nennen.
Die Durchführung von SINOWATER wird dadurch erleichtert, dass Prof. Yonghui SONG, Vizepräsident der Chinese Research Academy of Environmental Sciences (CRAES) und Verantwortlicher des Mega-Projekts am Liao-Fluss, und Prof. Xiaohu DAI, Dekan der Umweltfakultät der Tongji University und stellvertretender Vorsitzender des Fachkomitees für die Dian-See-Sanierung, mitwirken. Beide Experten waren langjährig in Deutschland tätig.
Die an SINOWATER beteiligten deutschen Partner erwarten von diesem Projekt eine Verbesserung ihrer Chancen für eine künftige Mitwirkung an der wasserseitigen und umweltbezogenen Entwicklung in China.

Mehr Gewicht im Innovationcluster Major Water

SINOWATER ist eines von drei durch das BMBF geförderte Verbundvorhaben im Innovationcluster Major Water. Das Innovationcluster Major Water ist, in der langjährigen und erfolgreichen Geschichte des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) entwickeltem Maßnahmenprogramms CLIENT – Internationale Partnerschaften für nachhaltige Klimaschutz- und Umwelttechnologien und –dienstleistungen, das erste im BMBF Forschungsrahmenprogramm FONA³ – Forschung für Nachhaltige Entwicklung – im Bereich „Nachhaltiges Wassermanagement“ geförderte Begleitvorhaben.
Mit der neuen Kooperation wird eine Brücke von den beteiligten Forschungsministerien, über die Wissenschaft und die Unternehmen bis hin zu den regionalen Verwaltungen geschlagen. „Um deutsches Know-how von Wissenschaft und Wirtschaft bei der Entwicklung und Umsetzung von Innovationen zur Lösung der chinesischen Wasserprobleme einzubringen, müssen wir alle Akteure einbinden. So profitieren beide Seiten“, sagte Bundesforschungsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka am 28. Oktober 2015 in Berlin und betonte, dies sei auch ein wichtiger Schritt im Rahmen der neuen China-Strategie des BMBF.